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Das Komitat Győr-Moson-Sopron (deutsche
Entsprechung: Raab-Wieselburg-Ödenburg) ist ein Komitat (Verwaltungsbezirk) im
äußersten Nordwesten Ungarns. Es hat eine Fläche von 4.089 km² und 491.000
Einwohner. Es grenzt an Österreich, die Slowakei sowie an die Komitate
Vas,
Veszprém und
Komárom-Esztergom. Der Komitatssitz ist
Győr (Raab), andere
wichtige Städte sind Sopron (Ödenburg) und Mosonmagyaróvár (Wieselburg-Ungarisch
Altenburg).
Geschichte: Das Komitat in seiner aktuellen Ausdehnung ist ein Resultat
der Gebietsverluste Ungarns durch den Vertrag von Trianon 1920. 1923 entstand
vorerst aus den bei Ungarn verbliebenen Resten der Komitate Győr, Moson und
Pozsony das Komitat Győr, Moson és Pozsony, das 1945 in Győr-Moson umbenannt
wurde. 1950 kam noch das ebenfalls seit 1920 stark verkleinerte Komitat Sopron
dazu. Das Gebiet hieß nun Győr-Sopron; am 1. Oktober 1990 erhielt es schließlich
den heute gültigen Namen.
Das Land ist Teil der Kleinen Ungarischen Tiefebene und hat Steppencharakter.
Wichtigster Fluss ist die Raab (ungarisch Rába), die bei Győr in die Donau
mündet. Bei Sopron, wo das Land wie ein Zipfel nach Österreich hineinragt, hat
es Anteil am Neusiedler See. Südlich des Neusiedler Sees liegt der Hanság (dt.
Waasen oder Wasen), ein Feuchtgebiet mit zahlreichen seltenen Vogelarten. Ein
Teil der Naturlandschaften des Komitates steht unter Schutz (4 Gebiete, über 400
km²). Der Nationalpark Fertő-Hanság (Nationalpark Neusiedler See, 19.735 ha)
grenzt an den gleichnamigen Teil Österreichs und wird gemeinsam betrieben.
In den Flusstälern laufen die alten Verkehrswege und ein dichtes Eisenbahnnetz.
Der Fernverkehrsabschnitt Hegyeshalom-Budapest wurde für eine zulässige
Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut).
Eine wichtige Sehenswürdigkeit ist auch das Schloss Esterházy in Fertőd.
Weitere administrative Unterteilung in Kleingebiete:
Kleingebiet
Csorna
Kleingebiet
Győr
Kleingebiet
Kapuvár
Kleingebiet
Mosonmagyaróvár
Kleingebiet
Pannonhalma
Kleingebiet
Sopron-Fertőd
Kleingebiet
Tét
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