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Nagykanizsa (dt. Großkirchen oder
Groß-Kanizsa, kroat. Kaniza) ist eine Stadt im Komitat Zala in Ungarn. Sie
besitzt, wie 22 andere ungarische Städte auch, Komitatsrecht. Nagykanizsa liegt
etwa 40 km südwestlich des Balatons und ist etwa 15 km von der kroatischen
Grenze entfernt. Sie wird vom Principáliskanal durchflossen, der die Zala mit
der Mur verbindet.
Geschichte: Der Ort wird 1245 als Knysa zum ersten Mal erwähnt. Der Name
ist (west- oder süd-)slawischen Ursprungs und bedeutet "Fürst".
1600 wurden Stadt und Umland von Türken erobert.
Partnerstädte:
Puchheim
(Deutschland)
Salo
(Finnland)
Kasanlak
(Bulgarien)
Gleisdorf
(Österreich)
Akko (Israel)
Covasna
(Rumänien)
Čakovec
(Kroatien)
Söhne und Töchter der Stadt:
Kanijeli
Siyavuş Pascha, osmanischer Großwesir zwischen 1582 und 1593
Johann
Schnitzler (1835-1893), Mediziner, Vater von Arthur Schnitzler
Rudolf Pajér,
Edler von Mayersberg (1858-1934); Admiral der österreich-ungarischen
Kriegsmarine
László
Zombory (1883-?), Maler
Sigmund
Romberg (1887-1951), Komponist
Géza Herczeg
(1888-1954), Journalist, Ministerialrat, Bühnen- und Filmautor
(Oscarpreisträger)
Ferenc Farkas
(1905-2000), Komponist
François
Fejtő (1909-2008), Historiker, Publizist und Autor
István Kónya
(* 1962), Lautenist
Gyözö Zemplén
(1879-1916), Physiker. |