Gewässer - Ipel:

Der Ipel slowakisch) bzw. Ipoly (ungarisch; deutsch selten Eipel) ist ein 232,5 km langer linker Nebenfluss der Donau.

Er entspringt in der Slowakei im Slowakischen Erzgebirge in der Mittelslowakei in etwa 1000 m Höhe in den Bergen südlich von Brezno und östlich der mittelslowakischen Hauptstadt Banská Bystrica.

Der Ipel hat einen relativ steilen, abwechslungsreichen Oberlauf mit zwei markanten Richtungswechseln, der zweite erfolgt beim Städtchen Poltár. Ab Lucenec begleiten ihn die Hügel- und Bergketten der Juhoslovenská kotlina, die abwechselnd mit dem Fluss den kurvigen Verlauf der heutigen Staatsgrenze zu Ungarn bilden.

Hier durchfließt der Fluss das Donauhügelland, wie auch sein benachbarter Fluss Hron.

Die letzten 140 km bilden die Staatsgrenze zwischen der Slowakei und Ungarn. Auf den letzten 20 Kilometern umrundet der Ipel in einem linken Halbkreis die Börzsöny-Berge, bevor er beim Donauknie von Szob (zwischen Esztergom und Vác von Norden (linksseitig) bei Chlaba in den längsten Strom Mitteleuropas mündet.

Die größeren Orte am Unterlauf sind (stromabwärts) Szécsény und Balassagyarmat (beide Ungarn) und Sahy auf slowakischer Seite.

Literatur:
Istituto Geografico de Agostini, Großer Weltatlas, München/Novara 1985
Brockhaus, Allbuch in 5 Bänden und einem Atlas, Band 2, 5 und 6, Wiesbaden 1958-1960.

Der Ipel bei Sahy
Der Ipel bei Sahy
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